Noch alle Karten in der Tasche?

E-Mobilisten kennen das Problem: um an einer Ladesäule Strom tanken zu können, benötigt man eine Chipkarte des Betreibers oder eines Ladeverbundes bei dem der Betreiber Mitglied ist. Da es dutzende Verbünde und hunderte Betreiber gibt, bleibt einem nichts anderes übrig, als eine Vielzahl von Chipkarten zu bestellen - manche mit, manche ohne Grundgebühr - und diese immer dabei zu haben. Und selbst wenn sich dann die passende Chipkarte im Geldbeutel findet, kann man nie sicher sein, ob zum angezeigten Ladepreis noch teure Verbund- und Roaming-Gebühren hinzukommen.

"Das muss einfacher gehen!" dachten wir uns und machten uns auf die Suche.

 
 

Die Lösung: Tap Payment

Eine Karte für alles! Das aus dem Supermarkt bekannte kontaktlose Bezahlen mit der EC-Karte ist denkbar einfach: hinhalten und losladen. Und das Beste: eine EC-Karte hat im Regelfall jeder dabei.

Mehr dazu auf Wikipedia
 
 

Tap Payment

Tap Payment - zu Deutsch: kontaktloses Bezahlen - ist inzwischen weiter verbreitet als man denkt. Die Mehrheit der EC-Karten in Deutschland ist bereits für das kontaktlose Bezahlen ausgelegt. Entsprechende Karten erkennt man an einer Art "WLAN"-Symbol, das für die kontaktlose Übertragung der Bezahldaten steht.

 

Warum gibt es Tap Payment bisher nicht an Ladesäulen?

Tap Payment ist in Geschäften schon weit verbreitet. Die Integration in Ladesäulen wird leider erst jetzt von einigen Herstellern vorangetrieben.

Warum gibt es an Ladesäulen kein normales Bezahl-Terminal?

Das von Bankautomaten bekannte Bezahl-Terminal ist aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen sehr teuer. Da mit Tap Payment nur kleinere Beträge bezahlt werden, ist diese Technik deutlich günstiger.

Gibt es im Landkreis Ebersberg bereits Ladesäulen mit Tap Payment?

Wir planen bis Ende 2020 erste Säule(n) mit Tap Payment zu errichten. Es gibt aber noch sehr wenige Hersteller, die entsprechende Ladesäulen anbieten können.

Warum ist Ladestrom nicht kostenlos?

Die Kosten für eine Ladesäule liegen oftmals über 10.000 €. Hinzukommende laufende Kosten, wie Kommunikationsanbindung und jährliche Sicherheitsprüfung, führen dazu, dass Strom aus der Ladesäule teurer ist als aus der Steckdose zuhause.

Kann man nicht auch mit dem Smartphone bezahlen?

Beim Bezahlen mit dem Smartphone ist für jeden Ladevorgang auf's Neue eine sehr langwierige Eingabe von Informationen erforderlich (bspw. Kreditkartennummer). In unseren Augen keine Lösung für den Alltag.

Gibt es keine Apps?

Wie bei den Chipkarten gibt es auch bei den Ladesäulen-Apps eine große Vielfalt. Kommt man an eine neue Ladesäule muss man sich zunächst die entsprechende App herunterladen, sich registrieren und Bezahldaten hinterlegen. Ein echter Zeitfresser also.

 

Unsere weiteren Angebote für Sie

Unsere Produkte und Dienstleistungen rund um erneuerbare Energien, Ökostrom, Solaranlagen und E-Mobilität haben den Anspruch, unkompliziert und preiswert echte Veränderungen voranzubringen.